Dienstag, 13. Februar 2018

Bald erhältlich: Lebensechte Roboter Katze

Innovationen die noch vor wenigen Jahren als absolute Fiktion und technischer Mumpitz deklariert wurden, sind heutzutage nahezu selbstverständlich in unserem Alltag integriert. Putzroboter reinigen unsere Wohnzimmer, elektronische Zahnbürsten putzen unsere Zähne, Fahrräder werden durch e-Bikes ersetzt und immer mehr Elektroautos fahren im öffentlichen Straßenverkehr umher. „Elektro“ ist nicht nur auf dem absoluten Vormarsch und wird von uns Endnutzern in jeglicher Form akzeptiert, sondern ist mittlerweile sogar richtig „in“. Gerade der Bereich künstliche Intelligenz ist seit Jahren eines der Schlüsselgebiete der Forschung. Egal ob fast schon allwissende Assistentinnen auf unseren Smartphones oder autonomes Reisen in selbst fahrenden Vehikeln – Hier werden täglich neue Fortschritte gemacht die dann auf den Messen der Welt präsentiert werden. Wir als Endverbraucher wollen natürlich immer noch mehr dieser herrlichen Technik besitzen und unseren Alltag durch Smart Home und Co. immer noch innovativer gestalten. Dieser Trend schreit natürlich geradezu danach, dass täglich neue Start-up Unternehmen „wie Pilze aus dem Boden schießen“. Eines dieser Unternehmen hat gestern Abend in San Diego auf einer eher unscheinbaren Kleinmesse für Elektronik die „personal robotic cat“ vorgestellt. Eines unserer Reporterteams war vor Ort und hat diese Innovation getestet und sich in den Fachkreisen umgehört – hier das Ergebnis unserer Recherche: 


Eine Power-Batterie hilft dabei selbst große Sprünge problemlos zu meistern.
„Am Messestand des Unternehmens, denkt man erst einmal man wäre im falschen Film.“, so einer unserer Reporter. Auf der ganzen Messe wurde Elektronik vorgestellt und hier konnte man lediglich einen Kratzbaum sehen auf dem eine absolut lebensecht wirkende Siamkatze entspannte. „Ab und zu stand diese auf, ließ sich von den Messebesuchern streicheln, schnurrte ein bisschen, putzte sich und legte sich anschließend wieder entspannt auf dem Kratzbaum nieder.“ berichtete uns unser Reporterteam. Doch diese Katze ist in Wirklichkeit ein hochkomplexer Roboter der fast schon beängstigend lebensecht programmiert wurde.
„Wir haben über 10 Jahre an diesem kleinen Meisterwerk hier gearbeitet und die Technik immer wieder verbessert. Heute können wir mit Stolz sagen, das der Rechenchip mit dem die `personal robotic cat´ agiert, der wohl intelligenteste seiner Art ist.“ erklärte Firmengründer und CEO Kenny McBobbie während er die Katze der Menge präsentierte. Laut den veröffentlichen Datenblättern ist die Katze dank eines großzügigen 12600 mAh Akkus täglich ganze 9 Stunden aktiv. Ist die Batterie leer, so kehrt sie automatisch auf den optional erhältlichen Kratzbaum zurück, der gleichzeitig als induktive Ladestation dient. Möchte man nicht zusätzlich Geld für diese doch recht sperrige Ladestation ausgeben, so kann man die Katze auch direkt über das mitgelieferte USB Typ C Ladegerät von Hand aufladen.  Auf die Stelle an der sich die Ladebuchse der Roboter Katze befindet, möchten wir nun nicht wirklich weiter eingehen…
 
Dieser Rechenchip ist sozusagen das Gehirn der Roboter Katze.
Doch warum sollte man sich überhaupt eine „personal robotic cat“ zulegen und wer ist die Zielgruppe für diesen Roboter, der mit 1399 US Dollar (ca. 1136 Euro) zugegebenermaßen ganz schön zu Buche schlägt. „Eigentlich jeder! Der Grundgedanke hinter dieser Innovation war allerdings der, dass z.B. auch Menschen mit Katzenhaarallergien in den Genuss des Beiseins einer Fellkatze kommen können. Außerdem ist die `personal robotic cat´ auch perfekt für ältere und leider auch meist etwas einsamere Menschen, die die Verantwortung die bei einer normalen Katze auf sie zukommen würde, nicht mehr alleine bewältigen können.“ erklärte uns CEO Kenny McBobbie vor Ort. Die „personal robotic cat“ ist absolut Pflegeleicht und braucht laut des Unternehmens außer der täglichen Akkuaufladung nichts weiter um zu „leben“. Über eine kostenlos erhältliche App für Smartphones und Tablets sowie einen kleinen Schalter der sich am Bauch der Katze befindet könne man außerdem die gewünschte Aktivität der Roboter Katze einstellen. Hier wäre vom „Fauler Couchtiger“ bis hin zum „hyperaktiven Streuner“ alles machbar und somit auf die Bedürfnisse der Katzenhalter alles einstellbar. Das Unternehmen warnt allerdings davor den "hyperaktiven Streuner" Modus im inneren eines Hauses auszuprobieren, da dieser Modus eher für große Gärten und Grundstücke entwickelt worden sei. Ignoriere man die Warnungen und würde diesen Modus trotzdem in den eigenen vier Wänden ausprobieren, so würde die Roboter Katze binnen weniger Stunden das komplette Interieur komplett zerlegen. Gardinen herunterreißen, Sofa zerkratzen, Teppich zerfetzen, Aquarium umschmeißen, Klopapier zerreißen, Zimmerpflanzen zerkauen und so weiter und so fort...
Die Besitzer eines Smartphones oder Tablets können sich dank der kostenlosen App zusätzlich noch über weitere Neuerungen freuen. Beispielsweise kann man die Katze so auch manuell steuern oder die Welt dank den in ihr integrierten Kameras durch ihre Augen sehen. Ein Update mit VR Funktion soll außerdem zeitnah erscheinen. Der amerikanische Verkaufsstart soll laut CEO Kenny McBobbie im 2. Quartal diesen Jahres sein. Ein genauer Termin für den Verkauf in Deutschland stehe noch nicht fest, wird aber bis spätestens Ende des Jahres folgen. Außerdem sollen nachfolgenden Monaten nach der Veröffentlichung dann noch weitere Katzenrassen-Imitationen wie z.B. die Perserkatze oder Bengalkatze auf den Markt kommen. Wir sind definitiv über den Fortschritt der Technik verblüfft, haben aber trotzdem die echte Katze irgendwie lieber, auch wenn die vom Unternehmen angedachten Zielgruppen durchaus ihren Sinn ergeben.
Bild 1: Three-shots Bild 2: rihaij Bild 3: manseok

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