Sonntag, 1. April 2018

Missverständnis - Mann bekommt Kater anstatt Kater

Eigentlich wollte Gerald K. aus Pfaffenhofen an der Ilm (Bayern) sich an diesem Osterwochenende nur seinen langersehnten Kindheitstraum erfüllen und sich endlich einen Kater zulegen, damit er in seiner 65 Quadratmeter Altbauwohnung als Single nicht mehr so einsam ist. "Viele meiner Freunde und Nachbarn haben Katzen und schwärmen immer davon wie sehr diese ihr Leben bereichern würden. Ich wollte dieses Osterfest einfach nicht mehr alleine verbringen und mir endlich einen pelzigen Freund für's Leben holen. Woher sollte ich denn wissen, das das Ganze so übel enden würde..." erklärte uns der 36 jährige gebürtige Bayer bei einem kurzen Interview, für das eines unserer Reporterteams heute morgen ins ortsansässige Krankenhaus fuhr. Der Anblick der sich unseren Außenreportern hier bot war derart schrecklich, das einer von ihnen noch vor Ort, bedingt durch die sehr prägnante Alkoholfahne die Gerald K. umgab, in den Ohnmacht fiel. Da der 36 jährige Pfaffenhofener, der nun an einer starken Alkoholvergiftung leidet, so stark verkatert war, dass er sich an überhaupt gar nichts weiteres erinnern konnte, hatte ein Expertenteam für Alkoholexzesse die vorherigen 12 Stunden des Gerald K. rekonstruiert. Laut mehrerer Zeugenaussagen hatte der Mann etwa gegen Spätmittag seine Altbauwohnung verlassen und das städtische Tierheim aufgesucht. Dort angekommen habe er sich allerdings an der Ladentüre geirrt und so eine Bar betreten. Diese warb mit einem Schild auf dem es "Sie sind auf der Suche nach einem ordentlichen Kater - dann sind Sie bei uns genau richtig!" hieß. Die Bar, deren Namen wir aus Datenschutzgründen hier leider nicht nennen dürfen, musste das besagte Schild noch heute morgen entfernen, da hier wegen Irreführung Anklage von Gerald K. erhoben werden könnte. Dies allerdings auch erst, wenn dieser im Laufe der nächsten Woche irgendwann wieder komplett nüchtern sein sollte. Wir sind schockiert über die Geschichte des Gerald K., der eingentlich einfach nur einen Kater wollte und stattdessen einen Kater bekam. Totzdem wünschen wir unseren Lesern ein frohes Osterfest! Prost!
Foto: jarmoluk

1 Kommentar:

Chris hat gesagt…

Tolles Wortspiel;)